WETTBEWERB – Harfe 2019

Ziel

Zur Förderung junger Harfenistinnen und Harfenisten wird von der Franz Josef Reinl-Stiftung in Zusammenarbeit mit Universitäten, Hochschulen und Konservatorien für Musik vom Stiftungsvorstand Dr. Ernst Grossmann ein jährlicher Wettbewerb für Harfe ausgeschrieben.

Hintergrund

Die Franz Josef Reinl-Stiftung wurde von Hilde Reinl, der Frau des 1977 verstorbenen Komponisten Franz Josef Reinl und Mutter des verstorbenen Harfenisten Hermann Ertl zu deren Ehrung und zur Förderung junger Musiker ins Leben gerufen.

Franz Josef Reinl (1903-77) komponierte ab 1926 auf Anregung von Clemens Krauss gehobene Unterhaltungsmusik wie Ouvertüren, Konzertwalzer, Suiten und fünf Bühnenwerke.

Hermann Ertl war international angesehener Harfenist.

TeilnehmerInnen

Eingeladen sind Harfenistinnen und Harfenisten, die nach dem 01.01.1995 geboren sind, das Studium der Harfe noch nicht abgeschlossen haben und eine Studienbestätigung beibringen.

Frühere PreisträgerInnen des ersten Preises sind nicht teilnahmeberechtigt.

Qualifikation

Verlangt wird der Vortrag folgender Werke:

1. Durchgang:

I. Louis Spohr – Fantasie c-moll op-35
II. Ein Werk zeitgenössischer Musik für Harfe, solo, nach 1960 komponiert.

 

2. Durchgang:

I. Domenico Scarlatti – eine Sonate freier Wahl
II. Gabriel Pierne – Impromtu Caprice

Die gesamte Spielzeit des zweiten Durchgangs soll maximal 20 Minuten betragen.

Mit Ausnahme des zeitgenössischen Werkes müssen alle Stücke auswendig vorgetragen werden.
Drei Kopien der Freie-Wahl-Stücke sind der Jury zu übergeben.

Mit der Anmeldung werden die Teilnahmebedingungen anerkannt. Die vorzutragenden Werke sind mit der Anmeldung bekanntzugeben.

künstlerische
Leitung und
Jury

Frau Prof. Helga Storck übernimmt die künstlerische Leitung des Wettbewerbs 2019. Über die Verleihung der Preise entscheidet eine Jury, welche aus Professorinnen bzw. Professoren des Faches Harfe besteht.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preis

Die Stiftung vergibt Geldpreise. Der Reinl-Preis 2019 für Harfe beträgt

für den 1. Platz Euro 2.200,-,
für den 2. Platz Euro 1.500,- und
für den 3. Platz Euro 1.200,-.

Die Preise werden durch Diplome dokumentiert.
Die Preisverleihung findet im Juni 2019 in München statt.

Die Teilnahme der Preisträgerinnen und Preisträger am Konzert ist verpflichtend.

Anmeldung

Zeugnisse, Lebenslauf und Studienbestätigung der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers sowie Gutachten der Lehrerinnen bzw. der Lehrer sind bis 31.12.2018 einzusenden an:

 

Franz Josef Reinl-Stiftung
Kennwort „Reinl-Preis 2019“
Dr. Ernst Grossmann, Rechtsanwalt
Singerstraße 27
A-1010 Wien

 

Mit der Anmeldung werden die Teilnahmebedingungen anerkannt. Die vorzutragenden Werke sind mit der Anmeldung bekanntzugeben.

Zeit und Ort

Der Wettbewerb findet am 14.2. bis 17.2.2019 in der Hochschule für Musik und Theater in München statt.

Das Preisträgerkonzert – für Preisträger verpflichtend – findet im Juni 2019 in München statt.

Reisekosten

Abzüglich eines Selbstbehaltes von Euro 100,– übernimmt die Franz Reinl-Stiftung für nicht ortsansässige Teilnehmerinnen und Teilnehmer innerhalb der Republik Deutschland Reise- und Aufenthaltsspesen (Bahn- fahrt und Mittelklassehotel).

Harfenpreisträger 2018

Zum diesjährigen Wettbewerb hatten sich 17 Kandidatinnen und Kandidaten angemeldet. Sie alle spielten am 23. Februar in Wien vor und sechs von ihnen erreichten das Finale, das am folgenden Tag stattfand. Die Jury, bestehend aus den ProfessorInnen Catherine Michel (Zürich), Andreas Mildner (Würzburg) und Helga Storck (Salzburg), fasste danach folgenden Preisverleihungsbeschluss

  • 1. Preis: Valerio Lisci
  • Drei 3. Preise: Catharina Mothes, Gunes Hizlilar und Lea Maria Löffler

Die Preisträger werden beim Konzert am 28.6.2018 in Wien spielen.

Die Harfenjury: Prof. Helga Storck, Catharina Michel, Andreas Mildner (von links nach rechts)

Im Publikum: Prof. Sarah O´Brien.

Die Künstlerische Leiterin Univ. Prof Mirijam Schröder mit Assistentin Andrea Hampl.

Dr. Robert Lirsch, Prof. Helga Storck, Mirijam Schröder und Dr. Ernst Grossmann haben sich für die Weiterführung der Stiftung engagiert.

Die Bekanntgabe der Preisträger: Valerio Lisci, Catharina Mothes, Lea Maria Löffler, Gunes Hizlilar, Prof. Catherine Michel, Prof. Andreas Mildner und Prof. Helga Storck.